2012 haben wir hinter uns, die Welt ist noch da, ich rauche immer noch nicht (mehr) und am 20. wählen wir Niedersachsen mit ein bisschen Glück die CDU vom Schirm. 2013 wird ein interessantes Jahr, für mich allein schon wegen der Frage ob ich es schaffe auch noch zum Ende des Jahres Nichtraucher zu sein.
Da ich nun einen der gebräuchlichsten Vorsätze für das neue Jahr also schon erfüllt habe und es überflüssig wäre sich vorzunehmen das es dabei bleibt, kann ich mir etwas vollkommen anderes aussuchen. Nicht das ich ein sonderlicher Fan dieser Vorsätze wäre, zu 99% sind die ja eh zum scheitern verurteilt. Vielleicht ganz einfach weil die meisten das dann gleich zum Beginn des neuen Jahres umsetzen wollen, ohne großartige Vorbereitung oder innere Bereitschaft.
Besser ist es wohl man nimmt sich vor, das im Verlauf des Jahres umzusetzen. Scheiß drauf wenn's bis Dezember mit dem Rauchen aufhören nicht klappt, haut es auf den letzten Drücker doch noch hin weil man sich zu Weihnachten ne Lungenentzündung einhandelt und es sich zwangsweise abgewöhnen muss, dann ist doch alles in Ordnung ^^
Auf der anderen Seite baut man natürlich auch nen gewissen Druck auf, wenn man den Vorsatz schleifen lässt und sich das Jahr dem Ende zuneigt. Ob sich das nun positiv oder negativ auswirkt ist bei jedem unterschiedlich, aber da die Neujahrsvorsätze in der Regel nicht verbindlich sind werden sie doch von dem meisten dann eher fallen gelassen.
Was nehme ich mir aber jetzt vor? Da das mit dem Rauchen ja so gut klappt hab ich nämlich das Gefühl, ich könnte das diesmal ruhig tun. Mal abgesehen von Dingen die laufend auf meiner ToDo-Liste stehen oder die mir zu privat sind um sie hier kund zu tun gibt es da etwas das schon länger in meinem Kopf rumschwirrt und direkt hiermit zu tun hat. Solang ich nämlich keine Probleme damit habe nicht zu rauchen möchte ich diesen Blog zukünftig auch dazu nutzen meine Gedanken zu anderen Themen festzuhalten. Wie genau das dann aussehen wird weiß ich noch nicht genau und auch nicht ab wann ich damit loslege, aber dafür habe ich ja noch fast 12 Monate Zeit ^^
Freitag, 4. Januar 2013
Donnerstag, 20. Dezember 2012
5 Monate
Nur noch ein Monat, dann ist das halbe Jahr voll! Vor nem halben Jahr hätte ich das noch kaum für möglich gehalten, da war allein der Gedanke an den Versuch schon ein halber Witz. Mal ganz davon abgesehen, dass von Seiten der anderen Raucher (Freunde und Familie sind hiermit nicht gemeint ^^) hierzu nie viel Unterstützung kommt.
Das ist denke ich auch mit ein Problem beim Aufhören. In der Gruppe hört man von Rauchern nie viel negatives über das Rauchen, es ist ja schon ein Fortschritt wenn sich nicht mehr über Rauchverbote aufgeregt wird. Wenn ich mal an die Zeit zurückdenke als das dicke Rauchverbot noch frisch war und man nicht mehr ohne weiteres in Kneipen und Discos rauchen durfte...da kochten die Gemüter teilweise ja fast schon über.
Weswegen eigentlich? Weil man nicht mehr in Gegenwart Unbeteiligter seine Gesundheit vergewaltigen durfte? Gleichzeitig diesen Unbeteiligten auch keinen Schaden durch das eigene Tun zufügen durfte? Wie bescheuert ist es eigentlich sich auch nur mit dem kleinsten Furz über so etwas aufzuregen?
Sicherlich ist die Umsetzung teilweise ein schlechter Witz gewesen, bzw. ist es bis heute. Aber an der Absicht die dahinter steht ändert das nichts. Das man im Vorhinein nicht jeden individuellen Fall berücksichtigen kann dürfte klar sein. Das ist bei anderen Gesetzen auch der Fall wenn sie geändert oder neu geschaffen werden.
Apropos Gesetz, in Verbindung mit dem Rauchen höre ich immer wieder das Argument, man würde ja in einem freien Land leben und dann hätte man doch das Recht mit seinem Körper zu tun was man wolle. Guter Witz, dann soll derjenige sich doch bitte eine mobile Rauchkabine anschaffen damit er auch hundertprozentig nur sich selbst schadet...mal ganz davon ab, dass es noch lange keine generelles Rauchverbot gibt. Nehmen wir mal an das Rauchen in der Öffentlichkeit würde verboten werden (da gibt es nebenbei sogar gute Gründe für), dann wäre es ja immer noch legal Zuhause oder in Raucherarealen zu rauchen. Hätte den netten Nebeneffekt, dass ich an Haltestellen nicht mehr ständig den Rauch von vollkommen Fremden abbekomme ^^
Das ist denke ich auch mit ein Problem beim Aufhören. In der Gruppe hört man von Rauchern nie viel negatives über das Rauchen, es ist ja schon ein Fortschritt wenn sich nicht mehr über Rauchverbote aufgeregt wird. Wenn ich mal an die Zeit zurückdenke als das dicke Rauchverbot noch frisch war und man nicht mehr ohne weiteres in Kneipen und Discos rauchen durfte...da kochten die Gemüter teilweise ja fast schon über.
Weswegen eigentlich? Weil man nicht mehr in Gegenwart Unbeteiligter seine Gesundheit vergewaltigen durfte? Gleichzeitig diesen Unbeteiligten auch keinen Schaden durch das eigene Tun zufügen durfte? Wie bescheuert ist es eigentlich sich auch nur mit dem kleinsten Furz über so etwas aufzuregen?
Sicherlich ist die Umsetzung teilweise ein schlechter Witz gewesen, bzw. ist es bis heute. Aber an der Absicht die dahinter steht ändert das nichts. Das man im Vorhinein nicht jeden individuellen Fall berücksichtigen kann dürfte klar sein. Das ist bei anderen Gesetzen auch der Fall wenn sie geändert oder neu geschaffen werden.
Apropos Gesetz, in Verbindung mit dem Rauchen höre ich immer wieder das Argument, man würde ja in einem freien Land leben und dann hätte man doch das Recht mit seinem Körper zu tun was man wolle. Guter Witz, dann soll derjenige sich doch bitte eine mobile Rauchkabine anschaffen damit er auch hundertprozentig nur sich selbst schadet...mal ganz davon ab, dass es noch lange keine generelles Rauchverbot gibt. Nehmen wir mal an das Rauchen in der Öffentlichkeit würde verboten werden (da gibt es nebenbei sogar gute Gründe für), dann wäre es ja immer noch legal Zuhause oder in Raucherarealen zu rauchen. Hätte den netten Nebeneffekt, dass ich an Haltestellen nicht mehr ständig den Rauch von vollkommen Fremden abbekomme ^^
Freitag, 14. Dezember 2012
Baustellen-Schmacht
Da erfreut man sich, nichts Böses denkend, seiner nichtrauchenden Existenz und sofort kriegt man wieder etwas vor den Bug gelatzt, damit man auch bloß seine Zweifel und Sorgen nicht vergisst. Typisch Leben halt, doch was ist eigentlich passiert?
Nun, die letzte Woche brachte zwei Ereignisse mit sich, zum einen war ich erkältet (auf eine für mich höchst merkwürdige Art und Weise, aber das nur am Rande) und zum anderen wurde unser Bad renoviert. Beides hatte die Nebenwirkung, dass ich viel Zeit Zuhause verbrachte.
Zur Erkältung sollte ich erwähnen, dass ich schon als Raucher jedes Mal mehr konsumiert habe wenn ich erkältet war, zumindest solange bis es weh tat. Interessanterweise hat sich das mein krankes Gehirn wohl gemerkt und prompt nach Befriedigung verlangt, einfach wegen der Erkältung.
Das war allerdings mehr lustig als das es mich wirklich beunruhigt hat, schlimmer wurde das in Verbindung mit der Bad-Baustelle. Wir hatten also Handwerker in der Wohnung, rauchende Handwerker. Natürlich sind die zum rauchen vor die Tür gegangen, aber am ersten Tag stand dann nach Feierabend eine Dose Tabak nebst Filterhülsen und Stopfgerät auf der Bad-Fensterbank.
Zuerst war ich einfach nur irritiert und fragte mich ob ich das so ok finde wenn die ihre Rauchutensilien da ablagern. Später habe ich mich dann aber ernsthaft bei dem Gedanken erwischt ob ich mir nicht einfach mal eine stopfe. Letzten Endes habe ich es nicht getan, aber die nächsten Tage standen die Sachen da auch nicht mehr. Ich bin mir ziemlich sicher, wären die noch da gewesen, dann hätte ich irgendwann nicht mehr widerstehen können. Nebenbei dachte ich nämlich auch noch ein paar Mal daran als mir während meiner erzwungenen Untätigkeit langweilig wurde und Langeweile ist schließlich ein Killerzustand wenn es um Süchte geht.
Es gibt ja den schönen Spruch "Gelegenheit macht Diebe", so ähnlich sehe ich das auch hier. Die direkte Verfügbarkeit der Zigaretten hat Brutus den Schweinehund (hatte ich fast schon vergessen) wieder geweckt. Zusammen mit dem schon vorher aufgeflackerten Verlangen durch die Erkältung und der Langeweile hätte echt nicht viel gefehlt. Umso erleichterter sollte ich ja jetzt sein, dass es doch nicht passiert ist und selbst wenn, hieße das ja noch nicht, dass ich wieder voll einsteigen würde.
Auf jeden Fall hat mir das gezeigt, dass ich noch weit davon entfernt bin, richtig sicher im Sattel meiner Nichtraucherhaftigkeit zu sitzen. Zumal man da anscheinend eh nie wirklich sicher sein kann, auch langjährigen Nichtrauchern passiert es ja immer wieder, dass sie rückfällig werden.
Nun, die letzte Woche brachte zwei Ereignisse mit sich, zum einen war ich erkältet (auf eine für mich höchst merkwürdige Art und Weise, aber das nur am Rande) und zum anderen wurde unser Bad renoviert. Beides hatte die Nebenwirkung, dass ich viel Zeit Zuhause verbrachte.
Zur Erkältung sollte ich erwähnen, dass ich schon als Raucher jedes Mal mehr konsumiert habe wenn ich erkältet war, zumindest solange bis es weh tat. Interessanterweise hat sich das mein krankes Gehirn wohl gemerkt und prompt nach Befriedigung verlangt, einfach wegen der Erkältung.
Das war allerdings mehr lustig als das es mich wirklich beunruhigt hat, schlimmer wurde das in Verbindung mit der Bad-Baustelle. Wir hatten also Handwerker in der Wohnung, rauchende Handwerker. Natürlich sind die zum rauchen vor die Tür gegangen, aber am ersten Tag stand dann nach Feierabend eine Dose Tabak nebst Filterhülsen und Stopfgerät auf der Bad-Fensterbank.
Zuerst war ich einfach nur irritiert und fragte mich ob ich das so ok finde wenn die ihre Rauchutensilien da ablagern. Später habe ich mich dann aber ernsthaft bei dem Gedanken erwischt ob ich mir nicht einfach mal eine stopfe. Letzten Endes habe ich es nicht getan, aber die nächsten Tage standen die Sachen da auch nicht mehr. Ich bin mir ziemlich sicher, wären die noch da gewesen, dann hätte ich irgendwann nicht mehr widerstehen können. Nebenbei dachte ich nämlich auch noch ein paar Mal daran als mir während meiner erzwungenen Untätigkeit langweilig wurde und Langeweile ist schließlich ein Killerzustand wenn es um Süchte geht.
Es gibt ja den schönen Spruch "Gelegenheit macht Diebe", so ähnlich sehe ich das auch hier. Die direkte Verfügbarkeit der Zigaretten hat Brutus den Schweinehund (hatte ich fast schon vergessen) wieder geweckt. Zusammen mit dem schon vorher aufgeflackerten Verlangen durch die Erkältung und der Langeweile hätte echt nicht viel gefehlt. Umso erleichterter sollte ich ja jetzt sein, dass es doch nicht passiert ist und selbst wenn, hieße das ja noch nicht, dass ich wieder voll einsteigen würde.
Auf jeden Fall hat mir das gezeigt, dass ich noch weit davon entfernt bin, richtig sicher im Sattel meiner Nichtraucherhaftigkeit zu sitzen. Zumal man da anscheinend eh nie wirklich sicher sein kann, auch langjährigen Nichtrauchern passiert es ja immer wieder, dass sie rückfällig werden.
Donnerstag, 29. November 2012
Rückblick
Mittlerweile sind es schon 4 Monate ohne Rauchen und es wird langsam Zeit einen kleinen Rückblick zu wagen. Im Moment erscheint es mir nämlich fast schon zu selbstverständlich das ich nicht mehr rauche. Es läuft quasi zu gut um wahr zu sein und vorbeugend will ich für mich nochmal festhalten was ich zur Zeit schon erreicht habe. Also los...
Zunächst mal die Tatsache, dass ich es überhaupt geschafft habe, der letzte Versuch davor ist 8 Jahre her. In der Zwischenzeit war es mir entweder egal oder ich habe es mir einfach nicht zugetraut. Ob das nun eher Ausreden waren oder nicht ist schnuppe, ich war sehr wahrscheinlich einfach nicht bereit und ein neuer Versuch schon von vornherein zum Scheitern verurteilt. Bei allen damaligen Versuchen bin ich auch nie so weit gekommen, dass mich das Rauchen so sehr anwidert. Ich hätte mir das vor 4 Monaten auch nicht wirklich so vorgestellt wie es jetzt ist. Sogar draußen mache ich mittlerweile einen großen Bogen um Raucher wenn es möglich ist. Da fällt mir ein: gut, dass ich immer viel Rücksicht auf meine nicht rauchenden Mitmenschen genommen hab, ansonsten hätte ich jetzt ein ziemlich schlechtes Gewissen. Mittlerweile wünsche ich mir nämlich ziemlich häufig ein wenig mehr Rücksicht von (vor allem fremden) Rauchern.
Rauchen widert mich also schon so richtig schön an, das geht sogar so weit, dass ich Zigarettenwerbung noch blöder finde als vorher ^^
Leider habe ich bisher auch ein gutes Stück an Gewicht zugelegt, das ist aber für mich eher noch ein Grund nicht wieder anzufangen, denn mal angenommen ich schaffe es nicht das wieder loszuwerden, dann lege ich beim nächsten Versuch ja wahrscheinlich nochmal mehr zu. Keine guten Aussichten also.
Wo ich grad beim Thema Gewicht bin fällt mir ein, dass ich mich trotz mehr Fett irgendwie leichter fühle. Ich Kriege deutlich mehr Luft und wenn ich mal außer Atem bin erhole ich mich davon viel schneller. Wenn ich vorher zwei Stunden mit dem Rad unterwegs war und mich dabei so richtig ausgepowert habe war mit mir den Rest des Tages oft nicht mehr viel anzufangen. Jetzt sieht das schon deutlich besser aus. Natürlich hüpfe ich jetzt auch nicht sofort wieder voller Elan durch die Gegend, aber ich fühl mich auf jeden Fall weniger erschlagen als zuvor.
Die Momente ich denen auf einmal das Verlangen nach einer Zigarette verspüre sind übrigens deutlich seltener geworden. Diese Woche habe ich mich sogar schon gefragt wann mir das zum letzten Mal passiert ist. Seit dem letzten Post über meine Träume kann ich mich lustigerweise auch an keine derartigen Träume erinnern.
Heißt also, dass ich mich auch gar nicht mehr gezwungen sehe zu rauchen. Denn das war es ja auch, ein innerer Zwang, ohne die Möglichkeit einer Wahl. Zumindest darüber habe ich mir auch nie irgendwas vorgemacht, deswegen habe ich es auch eher gehasst zu rauchen und weil ich es nicht lassen konnte natürlich auch mich selbst. Ich mag mich jetzt also mehr als vorher ^^
Zunächst mal die Tatsache, dass ich es überhaupt geschafft habe, der letzte Versuch davor ist 8 Jahre her. In der Zwischenzeit war es mir entweder egal oder ich habe es mir einfach nicht zugetraut. Ob das nun eher Ausreden waren oder nicht ist schnuppe, ich war sehr wahrscheinlich einfach nicht bereit und ein neuer Versuch schon von vornherein zum Scheitern verurteilt. Bei allen damaligen Versuchen bin ich auch nie so weit gekommen, dass mich das Rauchen so sehr anwidert. Ich hätte mir das vor 4 Monaten auch nicht wirklich so vorgestellt wie es jetzt ist. Sogar draußen mache ich mittlerweile einen großen Bogen um Raucher wenn es möglich ist. Da fällt mir ein: gut, dass ich immer viel Rücksicht auf meine nicht rauchenden Mitmenschen genommen hab, ansonsten hätte ich jetzt ein ziemlich schlechtes Gewissen. Mittlerweile wünsche ich mir nämlich ziemlich häufig ein wenig mehr Rücksicht von (vor allem fremden) Rauchern.
Rauchen widert mich also schon so richtig schön an, das geht sogar so weit, dass ich Zigarettenwerbung noch blöder finde als vorher ^^
Leider habe ich bisher auch ein gutes Stück an Gewicht zugelegt, das ist aber für mich eher noch ein Grund nicht wieder anzufangen, denn mal angenommen ich schaffe es nicht das wieder loszuwerden, dann lege ich beim nächsten Versuch ja wahrscheinlich nochmal mehr zu. Keine guten Aussichten also.
Wo ich grad beim Thema Gewicht bin fällt mir ein, dass ich mich trotz mehr Fett irgendwie leichter fühle. Ich Kriege deutlich mehr Luft und wenn ich mal außer Atem bin erhole ich mich davon viel schneller. Wenn ich vorher zwei Stunden mit dem Rad unterwegs war und mich dabei so richtig ausgepowert habe war mit mir den Rest des Tages oft nicht mehr viel anzufangen. Jetzt sieht das schon deutlich besser aus. Natürlich hüpfe ich jetzt auch nicht sofort wieder voller Elan durch die Gegend, aber ich fühl mich auf jeden Fall weniger erschlagen als zuvor.
Die Momente ich denen auf einmal das Verlangen nach einer Zigarette verspüre sind übrigens deutlich seltener geworden. Diese Woche habe ich mich sogar schon gefragt wann mir das zum letzten Mal passiert ist. Seit dem letzten Post über meine Träume kann ich mich lustigerweise auch an keine derartigen Träume erinnern.
Heißt also, dass ich mich auch gar nicht mehr gezwungen sehe zu rauchen. Denn das war es ja auch, ein innerer Zwang, ohne die Möglichkeit einer Wahl. Zumindest darüber habe ich mir auch nie irgendwas vorgemacht, deswegen habe ich es auch eher gehasst zu rauchen und weil ich es nicht lassen konnte natürlich auch mich selbst. Ich mag mich jetzt also mehr als vorher ^^
Traumrauchen
Anscheinend hat mein Hirn beschlossen mich auf die Probe zu stellen. In der letzten Zeit habe ich mehrere Male davon geträumt das ich rauche. Das Ganze auch noch in verschiedenen Varianten.
Einmal quasi als Rückblick. Ich habe geraucht und erst im Verlauf des Traums wurde mir klar, dass ich das ja eigentlich gar nicht mehr tue. Dabei war ich mir mehr oder weniger bewusst, dass ich träume. Im Nachhinein habe ich das Gefühl, dass ich das Rauchen ziemlich genossen habe bis mir klar wurde das etwas nicht stimmt.
Im Gegensatz dazu steht ein anderer Traum an den ich mich noch recht gut erinnere. Hier war mir bereits klar, dass ich nicht mehr rauche und ich habe im Prinzip einen Rückfall erlebt. Dementsprechend wenig begeistert war ich in diesem Traum und trotzdem hat mich das nicht davon abgehalten es zu tun.
Was sollen mir diese zwei verschiedenen Beispiele nun sagen? Repräsentiert der eine Traum den Aspekt meiner selbst, der sehnsüchtig auf das Rauchen zurückblickt, während der andere Traum meine Ängste vor einem Rückfall darstellt? Das wäre ja fast schon zu einfach, aber ganz so sieht es aus. In diesen bereits erwähnten Momenten, wenn wie aus dem Nichts ein Verlangen auftaucht, fühle ich mich ähnlich hin und hergerissen, wie diese Träume zwei gegensätzliche Gefühle repräsentieren.
Was soll ich nun davon halten, dass ich dieses Dilemma in meinen Träumen verarbeite? Ist das ein gutes Zeichen? Verarbeitet mein Unterbewusstsein den Konflikt und kommt eventuell zu einer Lösung? Oder ist das ein Ausdruck dessen, dass sich die Situation verschärft? Stehe ich vielleicht schon bald vor einem möglichen Rückfall? Auf der anderen Seite ist es natürlich positiv wenn mir das so bewusst wird. Ich kann das Thema dadurch isolieren und es quasi von außen betrachten, mit aller Vernunft die mir zur Verfügung steht ^^
Einmal quasi als Rückblick. Ich habe geraucht und erst im Verlauf des Traums wurde mir klar, dass ich das ja eigentlich gar nicht mehr tue. Dabei war ich mir mehr oder weniger bewusst, dass ich träume. Im Nachhinein habe ich das Gefühl, dass ich das Rauchen ziemlich genossen habe bis mir klar wurde das etwas nicht stimmt.
Im Gegensatz dazu steht ein anderer Traum an den ich mich noch recht gut erinnere. Hier war mir bereits klar, dass ich nicht mehr rauche und ich habe im Prinzip einen Rückfall erlebt. Dementsprechend wenig begeistert war ich in diesem Traum und trotzdem hat mich das nicht davon abgehalten es zu tun.
Was sollen mir diese zwei verschiedenen Beispiele nun sagen? Repräsentiert der eine Traum den Aspekt meiner selbst, der sehnsüchtig auf das Rauchen zurückblickt, während der andere Traum meine Ängste vor einem Rückfall darstellt? Das wäre ja fast schon zu einfach, aber ganz so sieht es aus. In diesen bereits erwähnten Momenten, wenn wie aus dem Nichts ein Verlangen auftaucht, fühle ich mich ähnlich hin und hergerissen, wie diese Träume zwei gegensätzliche Gefühle repräsentieren.
Was soll ich nun davon halten, dass ich dieses Dilemma in meinen Träumen verarbeite? Ist das ein gutes Zeichen? Verarbeitet mein Unterbewusstsein den Konflikt und kommt eventuell zu einer Lösung? Oder ist das ein Ausdruck dessen, dass sich die Situation verschärft? Stehe ich vielleicht schon bald vor einem möglichen Rückfall? Auf der anderen Seite ist es natürlich positiv wenn mir das so bewusst wird. Ich kann das Thema dadurch isolieren und es quasi von außen betrachten, mit aller Vernunft die mir zur Verfügung steht ^^
Freitag, 9. November 2012
Stress
Ok, in letzter Zeit habe ich arbeitstechnisch so einiges an Stress ertragen müssen. Eigentlich ja n typischer Rauchentwöhnungskiller. Erstaunlicherweise habe ich aber nur selten daran denken müssen. Bin ich schon so weit vom Rauchen weg, dass mich das nicht mehr kratzt?
Dafür würde sprechen, dass ich anscheinend auch mit Alk keine Probleme habe ohne Rauchen auszukommen. Im Gegenteil, ich gehe z. B. mit rauchenden Freunden mit, wenn sie vor die Tür müssen. Einfach wegen der Gesellschaft. Hier merke ich übrigens, dass mich der Rauch dann weniger stört als im nüchternen Zustand. Aber so ist das ja mit einigen Dingen in Verbindung mit Alkohol. ^^
Dagegen spricht dann wiederum, dass ich in letzter Zeit morgens umso öfter an eine Zigarette dachte. Morgens habe ich allerdings auch immer so richtig reingehauen, schließlich hat sich die Nacht über der Nikotinspiegel reichlich abgebaut. Zum Kaffee gehörte dann zwingend eine Zigarette, egal wie stark der morgendliche Raucherhusten war. Da waren 3 Zigaretten in einer Stunde keine Seltenheit.
Entscheidend ist aber, dass ich zu keiner Zeit wirklich ernsthaft in Versuchung war, eine zu rauchen. Logisch, weil ich ja keine Kippen zur Verfügung habe, aber ich denke auch nicht wirklich daran mir welche zu kaufen, es bleibt nur ein obskures Verlangen.
Fast bin ich ja versucht, es mal auszuprobieren. Einfach eine rauchen und dann abwarten ob ich's wieder tun will oder gar nicht anders kann. Mal angenommen ich hätte kein Problem, es danach zu lassen wäre das auch einfach eine unheimliche Erleichterung.
Denn natürlich baut das Druck auf wenn ich mal so n Verlangen habe und dann denke, dass dieses auch mal stärker werden könnte. Zu wissen, dass mich das nicht gleich wieder in die Nikotinsucht stürzen lässt, würde das weniger bedrohlich erscheinen lassen.
Aber natürlich möchte ich das gar nicht erst riskieren. Wie blöd käme ich mir vor, wenn ich das tue und zwei Wochen später wieder regelmäßig an der Fluppe hänge.
PS: das ganze Gekritzel ist nun auch nicht mehr ganz aktuell, der erwähnte Stress hat ein wenig damit zu tun das ich es nicht schon eher gepostet habe.
Dafür würde sprechen, dass ich anscheinend auch mit Alk keine Probleme habe ohne Rauchen auszukommen. Im Gegenteil, ich gehe z. B. mit rauchenden Freunden mit, wenn sie vor die Tür müssen. Einfach wegen der Gesellschaft. Hier merke ich übrigens, dass mich der Rauch dann weniger stört als im nüchternen Zustand. Aber so ist das ja mit einigen Dingen in Verbindung mit Alkohol. ^^
Dagegen spricht dann wiederum, dass ich in letzter Zeit morgens umso öfter an eine Zigarette dachte. Morgens habe ich allerdings auch immer so richtig reingehauen, schließlich hat sich die Nacht über der Nikotinspiegel reichlich abgebaut. Zum Kaffee gehörte dann zwingend eine Zigarette, egal wie stark der morgendliche Raucherhusten war. Da waren 3 Zigaretten in einer Stunde keine Seltenheit.
Entscheidend ist aber, dass ich zu keiner Zeit wirklich ernsthaft in Versuchung war, eine zu rauchen. Logisch, weil ich ja keine Kippen zur Verfügung habe, aber ich denke auch nicht wirklich daran mir welche zu kaufen, es bleibt nur ein obskures Verlangen.
Fast bin ich ja versucht, es mal auszuprobieren. Einfach eine rauchen und dann abwarten ob ich's wieder tun will oder gar nicht anders kann. Mal angenommen ich hätte kein Problem, es danach zu lassen wäre das auch einfach eine unheimliche Erleichterung.
Denn natürlich baut das Druck auf wenn ich mal so n Verlangen habe und dann denke, dass dieses auch mal stärker werden könnte. Zu wissen, dass mich das nicht gleich wieder in die Nikotinsucht stürzen lässt, würde das weniger bedrohlich erscheinen lassen.
Aber natürlich möchte ich das gar nicht erst riskieren. Wie blöd käme ich mir vor, wenn ich das tue und zwei Wochen später wieder regelmäßig an der Fluppe hänge.
PS: das ganze Gekritzel ist nun auch nicht mehr ganz aktuell, der erwähnte Stress hat ein wenig damit zu tun das ich es nicht schon eher gepostet habe.
Freitag, 5. Oktober 2012
Der saubere Nichtraucher
In meiner ganzen Zeit als Raucher hat es mich immer wieder gestört, dass dieses Laster unweigerlich mit Dreck und somit gesteigertem Putzaufwand verbunden ist. Nicht genug, dass beim Rauchen Asche und Stummel übrig bleiben, es sorgt auch noch für vergilbte Wände, miefende Klamotten, stinkende Hände, schlechten Atem, muffige Zimmergerüche und im Extremfall für vergilbte Fingerkuppen und Nägel. Alles Dinge, die einen nicht unbeträchtlichen Aufwand nach sich ziehen um abgemildert und beseitigt zu werden. Als Nichtraucher dagegen hat man damit überhaupt nichts zu tun. Es sei denn man lebt mit einem Raucher zusammen, dazu vielleicht an anderer Stelle nochmal mehr.
Ich erspare mir also das entleeren der Aschenbecher, muss den Müll deswegen weniger oft rausbringen, weniger Staub wischen und keine Aschereste beseitigen. Ich muss nicht mehr so oft lüften, friere mir im Winter also seltener den Arsch ab, meine Polstermöbel riechen besser, die Wände sehen länger wie frisch gestrichen aus. Meine Bücher riechen nicht irgendwann nach Aschenbecher und sehen nicht so schnell wie Antiquitäten aus, ich muss mir keine Sorgen machen, dass ich andere Nichtraucher mit meinem Rauchermief belästige, usw. usf., die Liste ließe sich noch um ein Vielfaches erweitern.
Ich muss da bloß mal daran denken wie das Auto von Frau P. immer aussah. Wir haben natürlich im Auto geraucht, ohne Leasing schließlich kein Ding, Willkommen in der Freiheit. ^^
Jetzt ist es zwar immer noch kein OP-Saal, aber es fliegt keine Asche mehr rum und es riecht nicht mehr nach Aschenbecher, bzw. wir brauchen keine tausend Duftutensilien um den Geruch zu übertünchen.
Ein anderes Thema ist natürlich das Passivrauchen, abgesehen von den bekannten Auswirkungen auf die Gesundheit der Mitmenschen, hat es natürlich auch direktere Effekte wie Geruchsbelästigung.
Je länger ich nun also nicht rauche umso stärker stört es mich wenn in meiner Umgebung geraucht wird. Ich merke dabei nicht nur, dass mich der Geruch abstößt, es verursacht auch immer öfter körperliche Symptome wie Übelkeit oder Schwindel, je nachdem wieviel Rauch ich abkriege. Ähnliches fühlt man ja auch beim allerersten Zug an einer Zigarette, bzw. nachdem man abstinent war.
Letztens gingen Frau P. und ich hinter jemandem der eine Zigarre rauchte, mir wurde fast sofort übel und das hielt auch noch einige Zeit an. Hätte nicht gedacht, dass ich so heftig reagieren könnte. Letzten Endes aber auch nicht verkehrt, das macht mir nur umso deutlicher was für n Müll das Ganze ist und was man sich damit antut.
Lustigerweise ist es auf Partys, bzw. unter Alkoholeinfluss, wieder leicht anders.. Da stört es mich kaum und ich hab mich schon bei dem Gedanken erwischt, es auszuprobieren nur in solchen Situationen mal eine zu rauchen. Ein fataler Gedanke und bisher bin ich zum Glück nicht schwach geworden, schließlich habe ich so auch das Rauchen angefangen. Ein früherer Versuch aufzuhören endete ebenfalls mit Partyrauchen. Wirklich keine gute Vorraussetzungen um sowas auszuprobieren.
So, nun ist aber wieder genug, als nächstes sollte ich hier vielleicht auch mal wieder am der Seite rumfeilen. Mal schaun ob ich mich dazu aufraffen kann.
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