Weil es mich grad eben so schön genervt hat, mal ein paar Worte zu meinem Schreibgerät. Den Großteil meiner Posts schreibe ich unterwegs im Bus auf einem iPad 2. Wäre es nicht um einiges bequemer wegen dem größeren Display würde ich da allerdings drauf verzichten. Die Textbearbeitung in iOS ist meiner Meinung nach der letzte Müll. Kein Stück intuitiv, die Autokorrektur entbehrt teilweise jeder Logik (mal tut sie was, dann wieder nicht und wenn, dann gerne wenn man es am wenigsten erwartet). Präzise Korrekturen sind auch nicht ohne weiteres möglich. Meistens geht es schneller wenn ich das ganze Wort einfach neu schreibe.
Hier mal ein großes Lob Richtung Android, auf meinem Smartphone kann ich vergleichsweise sehr komfortabel schreiben. So, das hat jetzt wahrscheinlich niemanden interessiert, aber ich wollte es einfach mal dokumentiert haben ^^
Mittwoch, 23. Januar 2013
Ihr habt keinen Frerköhm?
Irgendwie habe ich das dringende Bedürfnis davon zu berichten, dass die Zahl mit den zwei Nullen nicht mehr aktuell ist, genau genommen ist sie schon 3 Kilo "alt". Das ist nach zwei Wochen eine recht ordentliche Bilanz. Vorausgesetzt da spielt nicht allzu sehr die übliche Schwankung rein, diese Befürchtung treibt mich momentan noch so ein wenig um. Wenn ich nächste Woche deutlich unter 97 bin, dürfte sich das aber geklärt haben.
Was gibt's sonst noch zu dem Thema zu sagen? Ich habe es die letzten zwei Wochenenden doch tatsächlich geschafft mich aufs Fahrrad zu setzen, trotz Eiseskälte und Schneebelag. Da ich ein wenig eitel bin was meine Leistungen aufm Rad angeht habe ich es oft vermieden zu fahren wenn die Bedingungen drohten, meinen Durchschnitt zu versauen. Also z.B. wenn Schnee liegt, reichlich bescheuert natürlich. Zudem es auch einfach verdammt viel Spaß macht durch über Schnee den Wald zu prügeln. Festgefahrene Schneedecken auf Feldwegen haben auch ihren Reiz. Scheiß drauf das man dabei langsamer unterwegs ist als normal, das Adrenalin gleicht das schon aus ^^
Apropos Adrenalin, das dürften die Herren Weil und McAllister auch zu spüren bekommen haben. Was ich jedoch viel interessanter als das knappe Ergebnis finde ist die Tatsache, dass die FPD anscheinend bloß durch die Stimmen der CDU in den Landtag gekommen ist. Eine Partei deren Inhalte laut Umfragen zur Zeit nicht parlamentarisch relevant sind wird aus reinem Machterhalt mitgezogen.
Nachdem dieser jetzt nichtmal geklappt hat sitzt da eine Fraktion auf der Oppositionsseite die künstlich aufgeblasen würde. Wie sehr müssen sich die CDU-Menschen da jetzt wohl in den Arsch gekniffen fühlen? Bleibt zu hoffen, das sich der Stunt im Herbst nicht wiederholt. Da können die Herrschaften noch so viel von der freien Entscheidung des Wählers labern, letzten Endes tun wir auch einfach gerne das, was uns von denjenigen, denen wir vertrauen empfohlen wird. Das auszunutzen ist ganz einfach schummeln und das ist Pfui!
Was gibt's sonst noch zu dem Thema zu sagen? Ich habe es die letzten zwei Wochenenden doch tatsächlich geschafft mich aufs Fahrrad zu setzen, trotz Eiseskälte und Schneebelag. Da ich ein wenig eitel bin was meine Leistungen aufm Rad angeht habe ich es oft vermieden zu fahren wenn die Bedingungen drohten, meinen Durchschnitt zu versauen. Also z.B. wenn Schnee liegt, reichlich bescheuert natürlich. Zudem es auch einfach verdammt viel Spaß macht durch über Schnee den Wald zu prügeln. Festgefahrene Schneedecken auf Feldwegen haben auch ihren Reiz. Scheiß drauf das man dabei langsamer unterwegs ist als normal, das Adrenalin gleicht das schon aus ^^
Apropos Adrenalin, das dürften die Herren Weil und McAllister auch zu spüren bekommen haben. Was ich jedoch viel interessanter als das knappe Ergebnis finde ist die Tatsache, dass die FPD anscheinend bloß durch die Stimmen der CDU in den Landtag gekommen ist. Eine Partei deren Inhalte laut Umfragen zur Zeit nicht parlamentarisch relevant sind wird aus reinem Machterhalt mitgezogen.
Nachdem dieser jetzt nichtmal geklappt hat sitzt da eine Fraktion auf der Oppositionsseite die künstlich aufgeblasen würde. Wie sehr müssen sich die CDU-Menschen da jetzt wohl in den Arsch gekniffen fühlen? Bleibt zu hoffen, das sich der Stunt im Herbst nicht wiederholt. Da können die Herrschaften noch so viel von der freien Entscheidung des Wählers labern, letzten Endes tun wir auch einfach gerne das, was uns von denjenigen, denen wir vertrauen empfohlen wird. Das auszunutzen ist ganz einfach schummeln und das ist Pfui!
Freitag, 18. Januar 2013
Umkehrpunkt
Nun hat es mich eingeholt, das nackte Grauen, der Schrecken eines jeden Abstinenzlers, die Nemesis der Suchtmüden. Nein, ich rede nicht vom Rückfall, ich meine die Gewichtszunahme!
Das es immer mehr von mir gibt und ich da bald was gegen tun muss war mir schon länger klar, aber nach den weihnachtlichen Fressorgien und dem begleitenden Müßiggang bis zum Neujahr hat es mich dann doch ein wenig aus den Socken gehauen.
War da doch glatt die böse Zahl mit den zwei Nullen unter dem Zeiger der Waage zu sehen. ich hatte mir immer gesagt, dass ich in dem Moment anfangen müsste etwas dagegen zu tun und da Frau P. am gleichen Tag schon mit Weight Watchers angefangen hat, habe ich mich am nächsten Tag auch gleich angemeldet. Allerdings nicht die Variante mit den Treffen sondern nur den Online-Part.
Wir hatten das Ganze vor ein paar Jahren schonmal ausprobiert, damals auch nur mit den Punktelisten und hatten damit auch durchaus Erfolg. Bloß das Durchhaltevermögen fehlte da noch. Diesmal sind die Vorraussetzungen allerdings anders, wir haben es bereits geschafft mit dem Rauchen aufzuhören und uns damit selbst ganz gut bewiesen, dass wir auch etwas durchziehen können. Mein Tagesablauf ist außerdem heute um einiges geregelter als damals, auch nicht ganz unwichtig.
Nun mach ich das bereits seit über einer Woche und bereue es kein bißchen, wenn ich mir vor Augen halte was ich vorher alles in mich reingestopft habe, ekelt es mich fast schon genauso wie vor Zigarettenqualm. In gewisser Weise sind da auch durchaus Parallelen vorhanden. Vor allem abends fällt mir auf, dass ich ein ähnliches Verlangen nach Snacks verspüre wie nach einer Zigarette. Und genauso wie ein Lutscher kein richtiger Ersatz für eine Zigarette ist, gibt mir eine Banane auch nicht das gleiche Gefühl wie eine Hand voll Chips. In gleicher Weise habe ich mir hier auch etwas vorgemacht, die meiste Zeit habe ich mir gesagt, dass ich ja jederzeit mehr Sport machen kann und dann passt das schon. Pustekuchen, abgesehen davon, dass das nicht reicht wird damit direkt Druck aufgebaut der das Ganze potentiell zum Einstürzen bringen kann.
Einen positiven Effekt kann ich mittlerweile auf jeden Fall feststellen, ich denke so wenig wie noch nie seitdem ich aufgehört habe ans Rauchen. ^^
Das es immer mehr von mir gibt und ich da bald was gegen tun muss war mir schon länger klar, aber nach den weihnachtlichen Fressorgien und dem begleitenden Müßiggang bis zum Neujahr hat es mich dann doch ein wenig aus den Socken gehauen.
War da doch glatt die böse Zahl mit den zwei Nullen unter dem Zeiger der Waage zu sehen. ich hatte mir immer gesagt, dass ich in dem Moment anfangen müsste etwas dagegen zu tun und da Frau P. am gleichen Tag schon mit Weight Watchers angefangen hat, habe ich mich am nächsten Tag auch gleich angemeldet. Allerdings nicht die Variante mit den Treffen sondern nur den Online-Part.
Wir hatten das Ganze vor ein paar Jahren schonmal ausprobiert, damals auch nur mit den Punktelisten und hatten damit auch durchaus Erfolg. Bloß das Durchhaltevermögen fehlte da noch. Diesmal sind die Vorraussetzungen allerdings anders, wir haben es bereits geschafft mit dem Rauchen aufzuhören und uns damit selbst ganz gut bewiesen, dass wir auch etwas durchziehen können. Mein Tagesablauf ist außerdem heute um einiges geregelter als damals, auch nicht ganz unwichtig.
Nun mach ich das bereits seit über einer Woche und bereue es kein bißchen, wenn ich mir vor Augen halte was ich vorher alles in mich reingestopft habe, ekelt es mich fast schon genauso wie vor Zigarettenqualm. In gewisser Weise sind da auch durchaus Parallelen vorhanden. Vor allem abends fällt mir auf, dass ich ein ähnliches Verlangen nach Snacks verspüre wie nach einer Zigarette. Und genauso wie ein Lutscher kein richtiger Ersatz für eine Zigarette ist, gibt mir eine Banane auch nicht das gleiche Gefühl wie eine Hand voll Chips. In gleicher Weise habe ich mir hier auch etwas vorgemacht, die meiste Zeit habe ich mir gesagt, dass ich ja jederzeit mehr Sport machen kann und dann passt das schon. Pustekuchen, abgesehen davon, dass das nicht reicht wird damit direkt Druck aufgebaut der das Ganze potentiell zum Einstürzen bringen kann.
Einen positiven Effekt kann ich mittlerweile auf jeden Fall feststellen, ich denke so wenig wie noch nie seitdem ich aufgehört habe ans Rauchen. ^^
Freitag, 4. Januar 2013
2013 als Titel ist doof
2012 haben wir hinter uns, die Welt ist noch da, ich rauche immer noch nicht (mehr) und am 20. wählen wir Niedersachsen mit ein bisschen Glück die CDU vom Schirm. 2013 wird ein interessantes Jahr, für mich allein schon wegen der Frage ob ich es schaffe auch noch zum Ende des Jahres Nichtraucher zu sein.
Da ich nun einen der gebräuchlichsten Vorsätze für das neue Jahr also schon erfüllt habe und es überflüssig wäre sich vorzunehmen das es dabei bleibt, kann ich mir etwas vollkommen anderes aussuchen. Nicht das ich ein sonderlicher Fan dieser Vorsätze wäre, zu 99% sind die ja eh zum scheitern verurteilt. Vielleicht ganz einfach weil die meisten das dann gleich zum Beginn des neuen Jahres umsetzen wollen, ohne großartige Vorbereitung oder innere Bereitschaft.
Besser ist es wohl man nimmt sich vor, das im Verlauf des Jahres umzusetzen. Scheiß drauf wenn's bis Dezember mit dem Rauchen aufhören nicht klappt, haut es auf den letzten Drücker doch noch hin weil man sich zu Weihnachten ne Lungenentzündung einhandelt und es sich zwangsweise abgewöhnen muss, dann ist doch alles in Ordnung ^^
Auf der anderen Seite baut man natürlich auch nen gewissen Druck auf, wenn man den Vorsatz schleifen lässt und sich das Jahr dem Ende zuneigt. Ob sich das nun positiv oder negativ auswirkt ist bei jedem unterschiedlich, aber da die Neujahrsvorsätze in der Regel nicht verbindlich sind werden sie doch von dem meisten dann eher fallen gelassen.
Was nehme ich mir aber jetzt vor? Da das mit dem Rauchen ja so gut klappt hab ich nämlich das Gefühl, ich könnte das diesmal ruhig tun. Mal abgesehen von Dingen die laufend auf meiner ToDo-Liste stehen oder die mir zu privat sind um sie hier kund zu tun gibt es da etwas das schon länger in meinem Kopf rumschwirrt und direkt hiermit zu tun hat. Solang ich nämlich keine Probleme damit habe nicht zu rauchen möchte ich diesen Blog zukünftig auch dazu nutzen meine Gedanken zu anderen Themen festzuhalten. Wie genau das dann aussehen wird weiß ich noch nicht genau und auch nicht ab wann ich damit loslege, aber dafür habe ich ja noch fast 12 Monate Zeit ^^
Da ich nun einen der gebräuchlichsten Vorsätze für das neue Jahr also schon erfüllt habe und es überflüssig wäre sich vorzunehmen das es dabei bleibt, kann ich mir etwas vollkommen anderes aussuchen. Nicht das ich ein sonderlicher Fan dieser Vorsätze wäre, zu 99% sind die ja eh zum scheitern verurteilt. Vielleicht ganz einfach weil die meisten das dann gleich zum Beginn des neuen Jahres umsetzen wollen, ohne großartige Vorbereitung oder innere Bereitschaft.
Besser ist es wohl man nimmt sich vor, das im Verlauf des Jahres umzusetzen. Scheiß drauf wenn's bis Dezember mit dem Rauchen aufhören nicht klappt, haut es auf den letzten Drücker doch noch hin weil man sich zu Weihnachten ne Lungenentzündung einhandelt und es sich zwangsweise abgewöhnen muss, dann ist doch alles in Ordnung ^^
Auf der anderen Seite baut man natürlich auch nen gewissen Druck auf, wenn man den Vorsatz schleifen lässt und sich das Jahr dem Ende zuneigt. Ob sich das nun positiv oder negativ auswirkt ist bei jedem unterschiedlich, aber da die Neujahrsvorsätze in der Regel nicht verbindlich sind werden sie doch von dem meisten dann eher fallen gelassen.
Was nehme ich mir aber jetzt vor? Da das mit dem Rauchen ja so gut klappt hab ich nämlich das Gefühl, ich könnte das diesmal ruhig tun. Mal abgesehen von Dingen die laufend auf meiner ToDo-Liste stehen oder die mir zu privat sind um sie hier kund zu tun gibt es da etwas das schon länger in meinem Kopf rumschwirrt und direkt hiermit zu tun hat. Solang ich nämlich keine Probleme damit habe nicht zu rauchen möchte ich diesen Blog zukünftig auch dazu nutzen meine Gedanken zu anderen Themen festzuhalten. Wie genau das dann aussehen wird weiß ich noch nicht genau und auch nicht ab wann ich damit loslege, aber dafür habe ich ja noch fast 12 Monate Zeit ^^
Donnerstag, 20. Dezember 2012
5 Monate
Nur noch ein Monat, dann ist das halbe Jahr voll! Vor nem halben Jahr hätte ich das noch kaum für möglich gehalten, da war allein der Gedanke an den Versuch schon ein halber Witz. Mal ganz davon abgesehen, dass von Seiten der anderen Raucher (Freunde und Familie sind hiermit nicht gemeint ^^) hierzu nie viel Unterstützung kommt.
Das ist denke ich auch mit ein Problem beim Aufhören. In der Gruppe hört man von Rauchern nie viel negatives über das Rauchen, es ist ja schon ein Fortschritt wenn sich nicht mehr über Rauchverbote aufgeregt wird. Wenn ich mal an die Zeit zurückdenke als das dicke Rauchverbot noch frisch war und man nicht mehr ohne weiteres in Kneipen und Discos rauchen durfte...da kochten die Gemüter teilweise ja fast schon über.
Weswegen eigentlich? Weil man nicht mehr in Gegenwart Unbeteiligter seine Gesundheit vergewaltigen durfte? Gleichzeitig diesen Unbeteiligten auch keinen Schaden durch das eigene Tun zufügen durfte? Wie bescheuert ist es eigentlich sich auch nur mit dem kleinsten Furz über so etwas aufzuregen?
Sicherlich ist die Umsetzung teilweise ein schlechter Witz gewesen, bzw. ist es bis heute. Aber an der Absicht die dahinter steht ändert das nichts. Das man im Vorhinein nicht jeden individuellen Fall berücksichtigen kann dürfte klar sein. Das ist bei anderen Gesetzen auch der Fall wenn sie geändert oder neu geschaffen werden.
Apropos Gesetz, in Verbindung mit dem Rauchen höre ich immer wieder das Argument, man würde ja in einem freien Land leben und dann hätte man doch das Recht mit seinem Körper zu tun was man wolle. Guter Witz, dann soll derjenige sich doch bitte eine mobile Rauchkabine anschaffen damit er auch hundertprozentig nur sich selbst schadet...mal ganz davon ab, dass es noch lange keine generelles Rauchverbot gibt. Nehmen wir mal an das Rauchen in der Öffentlichkeit würde verboten werden (da gibt es nebenbei sogar gute Gründe für), dann wäre es ja immer noch legal Zuhause oder in Raucherarealen zu rauchen. Hätte den netten Nebeneffekt, dass ich an Haltestellen nicht mehr ständig den Rauch von vollkommen Fremden abbekomme ^^
Das ist denke ich auch mit ein Problem beim Aufhören. In der Gruppe hört man von Rauchern nie viel negatives über das Rauchen, es ist ja schon ein Fortschritt wenn sich nicht mehr über Rauchverbote aufgeregt wird. Wenn ich mal an die Zeit zurückdenke als das dicke Rauchverbot noch frisch war und man nicht mehr ohne weiteres in Kneipen und Discos rauchen durfte...da kochten die Gemüter teilweise ja fast schon über.
Weswegen eigentlich? Weil man nicht mehr in Gegenwart Unbeteiligter seine Gesundheit vergewaltigen durfte? Gleichzeitig diesen Unbeteiligten auch keinen Schaden durch das eigene Tun zufügen durfte? Wie bescheuert ist es eigentlich sich auch nur mit dem kleinsten Furz über so etwas aufzuregen?
Sicherlich ist die Umsetzung teilweise ein schlechter Witz gewesen, bzw. ist es bis heute. Aber an der Absicht die dahinter steht ändert das nichts. Das man im Vorhinein nicht jeden individuellen Fall berücksichtigen kann dürfte klar sein. Das ist bei anderen Gesetzen auch der Fall wenn sie geändert oder neu geschaffen werden.
Apropos Gesetz, in Verbindung mit dem Rauchen höre ich immer wieder das Argument, man würde ja in einem freien Land leben und dann hätte man doch das Recht mit seinem Körper zu tun was man wolle. Guter Witz, dann soll derjenige sich doch bitte eine mobile Rauchkabine anschaffen damit er auch hundertprozentig nur sich selbst schadet...mal ganz davon ab, dass es noch lange keine generelles Rauchverbot gibt. Nehmen wir mal an das Rauchen in der Öffentlichkeit würde verboten werden (da gibt es nebenbei sogar gute Gründe für), dann wäre es ja immer noch legal Zuhause oder in Raucherarealen zu rauchen. Hätte den netten Nebeneffekt, dass ich an Haltestellen nicht mehr ständig den Rauch von vollkommen Fremden abbekomme ^^
Freitag, 14. Dezember 2012
Baustellen-Schmacht
Da erfreut man sich, nichts Böses denkend, seiner nichtrauchenden Existenz und sofort kriegt man wieder etwas vor den Bug gelatzt, damit man auch bloß seine Zweifel und Sorgen nicht vergisst. Typisch Leben halt, doch was ist eigentlich passiert?
Nun, die letzte Woche brachte zwei Ereignisse mit sich, zum einen war ich erkältet (auf eine für mich höchst merkwürdige Art und Weise, aber das nur am Rande) und zum anderen wurde unser Bad renoviert. Beides hatte die Nebenwirkung, dass ich viel Zeit Zuhause verbrachte.
Zur Erkältung sollte ich erwähnen, dass ich schon als Raucher jedes Mal mehr konsumiert habe wenn ich erkältet war, zumindest solange bis es weh tat. Interessanterweise hat sich das mein krankes Gehirn wohl gemerkt und prompt nach Befriedigung verlangt, einfach wegen der Erkältung.
Das war allerdings mehr lustig als das es mich wirklich beunruhigt hat, schlimmer wurde das in Verbindung mit der Bad-Baustelle. Wir hatten also Handwerker in der Wohnung, rauchende Handwerker. Natürlich sind die zum rauchen vor die Tür gegangen, aber am ersten Tag stand dann nach Feierabend eine Dose Tabak nebst Filterhülsen und Stopfgerät auf der Bad-Fensterbank.
Zuerst war ich einfach nur irritiert und fragte mich ob ich das so ok finde wenn die ihre Rauchutensilien da ablagern. Später habe ich mich dann aber ernsthaft bei dem Gedanken erwischt ob ich mir nicht einfach mal eine stopfe. Letzten Endes habe ich es nicht getan, aber die nächsten Tage standen die Sachen da auch nicht mehr. Ich bin mir ziemlich sicher, wären die noch da gewesen, dann hätte ich irgendwann nicht mehr widerstehen können. Nebenbei dachte ich nämlich auch noch ein paar Mal daran als mir während meiner erzwungenen Untätigkeit langweilig wurde und Langeweile ist schließlich ein Killerzustand wenn es um Süchte geht.
Es gibt ja den schönen Spruch "Gelegenheit macht Diebe", so ähnlich sehe ich das auch hier. Die direkte Verfügbarkeit der Zigaretten hat Brutus den Schweinehund (hatte ich fast schon vergessen) wieder geweckt. Zusammen mit dem schon vorher aufgeflackerten Verlangen durch die Erkältung und der Langeweile hätte echt nicht viel gefehlt. Umso erleichterter sollte ich ja jetzt sein, dass es doch nicht passiert ist und selbst wenn, hieße das ja noch nicht, dass ich wieder voll einsteigen würde.
Auf jeden Fall hat mir das gezeigt, dass ich noch weit davon entfernt bin, richtig sicher im Sattel meiner Nichtraucherhaftigkeit zu sitzen. Zumal man da anscheinend eh nie wirklich sicher sein kann, auch langjährigen Nichtrauchern passiert es ja immer wieder, dass sie rückfällig werden.
Nun, die letzte Woche brachte zwei Ereignisse mit sich, zum einen war ich erkältet (auf eine für mich höchst merkwürdige Art und Weise, aber das nur am Rande) und zum anderen wurde unser Bad renoviert. Beides hatte die Nebenwirkung, dass ich viel Zeit Zuhause verbrachte.
Zur Erkältung sollte ich erwähnen, dass ich schon als Raucher jedes Mal mehr konsumiert habe wenn ich erkältet war, zumindest solange bis es weh tat. Interessanterweise hat sich das mein krankes Gehirn wohl gemerkt und prompt nach Befriedigung verlangt, einfach wegen der Erkältung.
Das war allerdings mehr lustig als das es mich wirklich beunruhigt hat, schlimmer wurde das in Verbindung mit der Bad-Baustelle. Wir hatten also Handwerker in der Wohnung, rauchende Handwerker. Natürlich sind die zum rauchen vor die Tür gegangen, aber am ersten Tag stand dann nach Feierabend eine Dose Tabak nebst Filterhülsen und Stopfgerät auf der Bad-Fensterbank.
Zuerst war ich einfach nur irritiert und fragte mich ob ich das so ok finde wenn die ihre Rauchutensilien da ablagern. Später habe ich mich dann aber ernsthaft bei dem Gedanken erwischt ob ich mir nicht einfach mal eine stopfe. Letzten Endes habe ich es nicht getan, aber die nächsten Tage standen die Sachen da auch nicht mehr. Ich bin mir ziemlich sicher, wären die noch da gewesen, dann hätte ich irgendwann nicht mehr widerstehen können. Nebenbei dachte ich nämlich auch noch ein paar Mal daran als mir während meiner erzwungenen Untätigkeit langweilig wurde und Langeweile ist schließlich ein Killerzustand wenn es um Süchte geht.
Es gibt ja den schönen Spruch "Gelegenheit macht Diebe", so ähnlich sehe ich das auch hier. Die direkte Verfügbarkeit der Zigaretten hat Brutus den Schweinehund (hatte ich fast schon vergessen) wieder geweckt. Zusammen mit dem schon vorher aufgeflackerten Verlangen durch die Erkältung und der Langeweile hätte echt nicht viel gefehlt. Umso erleichterter sollte ich ja jetzt sein, dass es doch nicht passiert ist und selbst wenn, hieße das ja noch nicht, dass ich wieder voll einsteigen würde.
Auf jeden Fall hat mir das gezeigt, dass ich noch weit davon entfernt bin, richtig sicher im Sattel meiner Nichtraucherhaftigkeit zu sitzen. Zumal man da anscheinend eh nie wirklich sicher sein kann, auch langjährigen Nichtrauchern passiert es ja immer wieder, dass sie rückfällig werden.
Donnerstag, 29. November 2012
Rückblick
Mittlerweile sind es schon 4 Monate ohne Rauchen und es wird langsam Zeit einen kleinen Rückblick zu wagen. Im Moment erscheint es mir nämlich fast schon zu selbstverständlich das ich nicht mehr rauche. Es läuft quasi zu gut um wahr zu sein und vorbeugend will ich für mich nochmal festhalten was ich zur Zeit schon erreicht habe. Also los...
Zunächst mal die Tatsache, dass ich es überhaupt geschafft habe, der letzte Versuch davor ist 8 Jahre her. In der Zwischenzeit war es mir entweder egal oder ich habe es mir einfach nicht zugetraut. Ob das nun eher Ausreden waren oder nicht ist schnuppe, ich war sehr wahrscheinlich einfach nicht bereit und ein neuer Versuch schon von vornherein zum Scheitern verurteilt. Bei allen damaligen Versuchen bin ich auch nie so weit gekommen, dass mich das Rauchen so sehr anwidert. Ich hätte mir das vor 4 Monaten auch nicht wirklich so vorgestellt wie es jetzt ist. Sogar draußen mache ich mittlerweile einen großen Bogen um Raucher wenn es möglich ist. Da fällt mir ein: gut, dass ich immer viel Rücksicht auf meine nicht rauchenden Mitmenschen genommen hab, ansonsten hätte ich jetzt ein ziemlich schlechtes Gewissen. Mittlerweile wünsche ich mir nämlich ziemlich häufig ein wenig mehr Rücksicht von (vor allem fremden) Rauchern.
Rauchen widert mich also schon so richtig schön an, das geht sogar so weit, dass ich Zigarettenwerbung noch blöder finde als vorher ^^
Leider habe ich bisher auch ein gutes Stück an Gewicht zugelegt, das ist aber für mich eher noch ein Grund nicht wieder anzufangen, denn mal angenommen ich schaffe es nicht das wieder loszuwerden, dann lege ich beim nächsten Versuch ja wahrscheinlich nochmal mehr zu. Keine guten Aussichten also.
Wo ich grad beim Thema Gewicht bin fällt mir ein, dass ich mich trotz mehr Fett irgendwie leichter fühle. Ich Kriege deutlich mehr Luft und wenn ich mal außer Atem bin erhole ich mich davon viel schneller. Wenn ich vorher zwei Stunden mit dem Rad unterwegs war und mich dabei so richtig ausgepowert habe war mit mir den Rest des Tages oft nicht mehr viel anzufangen. Jetzt sieht das schon deutlich besser aus. Natürlich hüpfe ich jetzt auch nicht sofort wieder voller Elan durch die Gegend, aber ich fühl mich auf jeden Fall weniger erschlagen als zuvor.
Die Momente ich denen auf einmal das Verlangen nach einer Zigarette verspüre sind übrigens deutlich seltener geworden. Diese Woche habe ich mich sogar schon gefragt wann mir das zum letzten Mal passiert ist. Seit dem letzten Post über meine Träume kann ich mich lustigerweise auch an keine derartigen Träume erinnern.
Heißt also, dass ich mich auch gar nicht mehr gezwungen sehe zu rauchen. Denn das war es ja auch, ein innerer Zwang, ohne die Möglichkeit einer Wahl. Zumindest darüber habe ich mir auch nie irgendwas vorgemacht, deswegen habe ich es auch eher gehasst zu rauchen und weil ich es nicht lassen konnte natürlich auch mich selbst. Ich mag mich jetzt also mehr als vorher ^^
Zunächst mal die Tatsache, dass ich es überhaupt geschafft habe, der letzte Versuch davor ist 8 Jahre her. In der Zwischenzeit war es mir entweder egal oder ich habe es mir einfach nicht zugetraut. Ob das nun eher Ausreden waren oder nicht ist schnuppe, ich war sehr wahrscheinlich einfach nicht bereit und ein neuer Versuch schon von vornherein zum Scheitern verurteilt. Bei allen damaligen Versuchen bin ich auch nie so weit gekommen, dass mich das Rauchen so sehr anwidert. Ich hätte mir das vor 4 Monaten auch nicht wirklich so vorgestellt wie es jetzt ist. Sogar draußen mache ich mittlerweile einen großen Bogen um Raucher wenn es möglich ist. Da fällt mir ein: gut, dass ich immer viel Rücksicht auf meine nicht rauchenden Mitmenschen genommen hab, ansonsten hätte ich jetzt ein ziemlich schlechtes Gewissen. Mittlerweile wünsche ich mir nämlich ziemlich häufig ein wenig mehr Rücksicht von (vor allem fremden) Rauchern.
Rauchen widert mich also schon so richtig schön an, das geht sogar so weit, dass ich Zigarettenwerbung noch blöder finde als vorher ^^
Leider habe ich bisher auch ein gutes Stück an Gewicht zugelegt, das ist aber für mich eher noch ein Grund nicht wieder anzufangen, denn mal angenommen ich schaffe es nicht das wieder loszuwerden, dann lege ich beim nächsten Versuch ja wahrscheinlich nochmal mehr zu. Keine guten Aussichten also.
Wo ich grad beim Thema Gewicht bin fällt mir ein, dass ich mich trotz mehr Fett irgendwie leichter fühle. Ich Kriege deutlich mehr Luft und wenn ich mal außer Atem bin erhole ich mich davon viel schneller. Wenn ich vorher zwei Stunden mit dem Rad unterwegs war und mich dabei so richtig ausgepowert habe war mit mir den Rest des Tages oft nicht mehr viel anzufangen. Jetzt sieht das schon deutlich besser aus. Natürlich hüpfe ich jetzt auch nicht sofort wieder voller Elan durch die Gegend, aber ich fühl mich auf jeden Fall weniger erschlagen als zuvor.
Die Momente ich denen auf einmal das Verlangen nach einer Zigarette verspüre sind übrigens deutlich seltener geworden. Diese Woche habe ich mich sogar schon gefragt wann mir das zum letzten Mal passiert ist. Seit dem letzten Post über meine Träume kann ich mich lustigerweise auch an keine derartigen Träume erinnern.
Heißt also, dass ich mich auch gar nicht mehr gezwungen sehe zu rauchen. Denn das war es ja auch, ein innerer Zwang, ohne die Möglichkeit einer Wahl. Zumindest darüber habe ich mir auch nie irgendwas vorgemacht, deswegen habe ich es auch eher gehasst zu rauchen und weil ich es nicht lassen konnte natürlich auch mich selbst. Ich mag mich jetzt also mehr als vorher ^^
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